Experimentelle Pathologie

Forschungsschwerpunkte

Die experimentelle Pathologie beschäftigt sich mit den phänotypischen Erscheinungsformen von Erkrankungen und deren histologischen und molekulargenetischen Korrelaten. Insbesondere Tumorerkrankungen sollen auf molekulargenetischer Ebene charakterisiert und das zunehmende Wissen über die molekularen Eigenschaften von Organtumoren bzw. Metastasen genutzt werden, um Diagnostik und Therapie verbessern zu können. So wird versucht, anhand entnommenen Operations- bzw. Endoskopie-Gewebes, Marker und/oder Gensequenzen zu finden, die Rückschlüsse auf das Therapie-Ansprechen eines Tumors zulassen. Alle wissenschaftlichen Untersuchungen zielen darauf ab, neue Diagnose- und Behandlungsformen zu entwickeln. Die Behandlungsmöglichkeiten vieler Tumorerkrankungen konnten so bereits – auf die individuelle Situation hin – präzisiert werden.

Prostatakarzinome

Label-freie digitale Pathologie in Kooperation mit der Biophysik in PRODI

Das Ziel dieser Studie ist die Etablierung einer Label-freien digitalen Pathologie mit IR-Imaging für eine schnelle, zuverlässige und genaue Diagnose des Prostatakarzinoms. Diese Methode beruht auf dem spektralen IR Imaging von Prostatagewebe, welches im Rahmen einer transurethralen Resektion/Laserenukleation der Prostata (TUR-P/TULEP) gewonnen wurde. Nach der initialen Trainingsphase soll die Label-freie digitale Histopathologie an Prostatagewebe, welches im Rahmen einer Stanzbiopsie bei Verdacht auf ein Prostatakarzinom entnommen wurde, angewandt werden.

ColoPredict Plus 2.0 Registerstudie

Retro- und prospektive Erfassung der Rolle von MSI und KRAS für die Prognose beim Kolonkarzinom im Stadium I bis III; Identifikation eines Markerpanels für die Therapie des KRK

Im Rahmen des Colopredict Plus Registers sollen retrospektiv und prospektiv Patienten mit Kolonkarzinom im Stadium I bis III erfasst werden. Primäres Studienziel ist die Bestimmung der Rolle einer Mikrosatelliteninstabilität (MSI) in Kombination mit einer KRAS-Mutation bei der Prognose von Kolonkarzinomen im Stadium II ohne klinische Risikofaktoren. Hierzu sollen in Tumorgewebeproben der rekrutierten Patienten MSI und KRAS bestimmt werden und parallel klinische und histopathologische Daten der Patienten dokumentiert werden. Primärer Zielparameter ist das Rückfall-freie Überleben nach 5 Jahren (kombinierter Endpunkt aus Rezidiv und Tod jeglicher Ursache).

Methodenentwicklung

FTIR / Raman Spektroskopie

Kontakt & beteiligte Mitarbeiter

Kontakt für wissenschaftliche Anfragen

Institut für Pathologie
Professor  Dr. med. Andrea  Tannapfel
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789  Bochum
Telefon:  +49 234 302 4800
Fax:  +49 234 302 4899
E-Mail:  andrea.tannapfel@pathologie-bochum.de

Fachbereich Pathologie RUB

Beteiligte Mitarbeiter Pathologie

ärztliche

Dr. med. C. Sternemann
Dr. med. D.-M. Zucha
Dr. med. I. Stricker

wissenschaftliche
Dr. rer. nat. J. Christmann
Dr. rer. nat. B. Flott-Rahmel
Dr. rer. nat J. Keller      
Dr. rer. nat. B. Verdoot
S. Wisser M.Sc.
V. Obst
P. Kailweit

Bilder & Movie Galerie

Publikationen

Hier finden Sie aktuelle Publikationen:

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=tannapfel

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Dr. rer. nat. B. Flott-Rahmel
E-Mail: berenike.flott-rahmel@pathologie-bochum.de